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© Hartmut Felgner
Wisent, Bär, Wolf und Luchs Reichgegliederte Mischwälder aus Buche, Bergahorn, Tanne, Fichte, Grauerle, Birke, Zitterpappel, Ulme, Salweide und Eberesche hüllen Berge und Täler in alle Schattierungen von Grün. Kein Baum ist wie der andere, jedem merkt man seine individuelle Geschichte an. Im oberen San-Tal zeigt die Natur, wie sie einen Lebensraum umgestaltet, den ihr der Mensch wieder überlassen hat. Durch Entwässerung geschädigte Moore, beginnen sich wieder zu vernässen. Die Tallagen, die schon länger der Sukzession überlassen sind, präsentieren sich als idyllische Parklandschaft. Von den windzerzausten Kammlagen (bis 1346 m), die ein wogendes Grasmeer (ehemalige Almen) bedeckt, das von Schwalbenwurzenzian, Heidel-, Preisel- und Himbeersträuchern durchsetzt ist, bieten sich atemberaubende Rundblicke über die Ostkarpaten. Mit etwas Glück kann man nicht nur Schwarzstorch, Haselhuhn, Wiedehopf, Wachtel, Wachtelkönig, Neuntöter oder Raubwürger zu Gesicht bekommen, sondern auch vielköpfige Hirschrudel oder mächtige Wisente. Bär, Wolf oder Luchs entziehen sich meist der Beobachtung, hinterlassen aber ihre Fußspuren. Ab und zu kann man am Himmel die Silhouette eines Schrei-, Stein- oder Schlangenadlers erspähen. Von 1944 bis 1947 war dieser Teil der Ostkarpaten Schauplatz eines Partisanenkrieges. Der Konflikt führte zur Zwangsevakuierung der ukrainisch sprechenden Bevölkerung (Bojken, Lemken) und der totalen Zerstörung ihrer Siedlungen. Einige der entsiedelten Dorfgemarkungen hat der Wald zurückerobert, andere wurden durch Beweidung offen gehalten. 25. September - 3. Oktober 2010 i / Anmeldung: www.dr-koch-reisen.de
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